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Das Sounddesign ist jener Teil der Postproduktionsphase, der sich mit der Gestaltung der Tonebene eines Films beschäftigt. Die Entwicklung digitaler Filmtontechniken, hat diesen Bereich zu einem eigenen, hoch spezialisierten Arbeitsfeld gemacht, für das sowohl Kenntnisse des Filmschnitts, als auch der Tontechnik erforderlich sind. Neben der Montage des Originaltons, der Sprach- und Geräuschsynchronisationen, dem Schnitt von Toneffekten und Umgebungsgeräuschen, ist der Sounddesigner auch für die Montage der angelieferten Filmmusik zuständig. Eine aufwändige Arbeit, die vom Sounddesigner geleitet wird und oft länger dauert als der Bildschnitt. Der Sounddesigner übernimmt nachdem der Cutter den Film geschnitten hat und ist für die Planung des Tonschnittablaufes, die Koordination von Toncuttern, Filmkomponisten, Geräuschemachern, Synchronstudios und anderen verantwortlich. Nach den Vorstellungen des Regisseurs fertigt der Soundesigner ein künstlerisches Gesamtkonzept für die Filmtonebene an und sorgt für dessen Umsetzung. Ein geschultes Gehör und Musikalität sind natürlich ebenso Voraussetzungen für diesen Beruf, wie Kenntnisse über Filmschnitt und die Fähigkeit in einem Team zu arbeiten. Hinzu kommt, die Grundlagen der Tontechnik und Akustik zu beherrschen und mit den verschiedensten Audiobearbeitungssystemen umgehen zu können. Angesichts der rasanten technischen Entwicklung sind hohe Flexibilität und ständige Weiterbildung daher unerlässlich.
Because Francis had wanted to do the film in this quadraphonic format, which had never been done before, that seemed to require from me an analysis of the design of the film in a three-dimensional space of the sound. I thought, “Well, if an interior designer can go into an architectural space and decorate it interestingly, that’s sort of what I am doing in the theater. I’m taking the three-dimensional space of the theater and decorating it with sound.” Walter Murch, Filmeditor und Sounddesigner („Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola, wo im Abspann zum ersten Mal die Bezeichnung Sounddesigner erschien)
„Ein Film sollte eher wie Musik funktionieren als wie ein Roman. Er sollte eine Abfolge von Stimmungen und Gefühlen sein. Das Thema, das, was hinter den Gefühlen liegt, die Bedeutung also, all das kommt später.“ Stanley Kubrick, Regisseur („2001-Odysee im Weltraum“, „Shining“, „Barry Lyndon“, „Uhrwerk Orange“)
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