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In Filesharing-Netzwerken tauschen Nutzer Unmengen an Daten, insbesondere illegale Daten. Als Nutzer ist man daher durch Viren, Trojaner und andere Schadprogramme gefährdet.
Oft werden Viren oder „kaputte“, also unvollständige Songs mit Absicht in Tauschbörsen eingeschleust, um auf fremden Computern nach dem Download Schaden anzurichten. Besonders gefährlich ist so genannte Spyware – kleine Softwareprogramme, die sogar Tastenanschläge protokollieren können und dem „Spion“ Informationen über Passwörter, Kreditkartennummern und andere vertrauliche Informationen von Computern verschaffen. Auch können sich Dialer in den Dateien verstecken. Das sind Einwahlprogramme, die – ohne Wissen des Benutzers – eine neue kosten pflichtige, meist sehr teure, Internetverbindung aufbauen.
in anderes Problem entsteht durch den Datentausch selbst. Da die anderen Nutzer von Tauschbörsen auf einen persönlichen Ordner zugreifen, kann man versehentlich mehr Dateien tauschen als eigentlich beabsichtigt. Nicht zu vergessen sind rechtliche Probleme: Nutzer von Tauschbörsen, die illegal urheberrechtlich geschützte Werke im Internet verbreiten bzw. kopieren, setzen sich dem Risiko aus, wegen einer Gesetzesverletzung zur Verantwortung gezogen zu werden. Wird man erwischt, können Strafen und Schadenersatz die Folge sein. Im Falle von Jugendlichen können Eltern für das verantwortlich gemacht werden, was mit ihrem Wissen auf dem Familiencomputer passiert, auch wenn sie nicht selbst in illegale Aktivitäten verwickelt sind.
Ein weiteres Risiko beim Filesharing ist, dass Jugendliche unerwünschte Inhalte (z.B. pornographische oder gewaltverherrlichende) erhalten. Oft benennen Nutzer die Daten absichtlich falsch, um andere zum Download zu verleiten. Eines ist klar: Personen, die illegal handeln, können rechtlich belangt werden. Denn wer glaubt, er sei anonym im Internet unterwegs, der irrt.
Wie werden illegale Raubkopierer gefunden?

Von einem Raubkopierer (1) wird über ein Peer-to-Peer Netzwerk ("Tauschbörse") (2) eine Verbindung mit einem anderen User hergestellt, um Musikdateien zu übertragen. Während des Kopiervorgangs wird die IP-Adresse des Raubkopierers zu Beweiszwecken gesichert (3), über die jeder Computer im Internet identifiziert ist. Der Internet-Provider (4) des Raubkopierers ist gesetzlich verpflichtet, die Identität dieses Users bekannt zu geben.
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