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Wie wird Österreichs Hitparade bestimmt? Ab wann spricht man von einer erfolgreichen CD-Produktion? Wie erfolgreich ist Österreich mit heimischen Produktionen?
Jede Woche werden in Österreich die Ö3 Austria Top 40, die offizielle und unabhängige Verkaufshitparade, ermittelt, deren Reihenfolge auf dem Absatz der Tonträger im Handel basiert. Die Hitparade wird in den Kategorien Singles, Longplay, Compilations und Musik-DVD erstellt. In den offiziellen Charts spiegelt sich das Konsumverhalten der Österreicher wider. Seit März 2004 werden neben den Singlescheiben auch gekaufte Downloads mitgezählt.
Return of Investment All die vorher beschriebenen Aspekte bei der Produktion und Vermarktung von Musikaufnahmen - wie Vorauszahlungen an Künstler, Produktion der Musikaufnahme in zahlreichen unterschiedlichen Formaten (CD, DVD, Aufbereitung für Internet- und Handy Musikangebote), Videoproduktion, Toursupport, Merchandising sowie umfangreiche Marketing-, Promotion- und Vertriebsaktivitäten – kosten viel Geld. In großen Märkten wird im Schnitt eine Million US-Dollar pro Künstler investiert, um ein neues Album eines bekannten Pop-Acts zu veröffentlichen. Kommerzielle Erfolge zu erzielen, ist die Basis des Investment-Kreislaufes, im Laufe dessen die Musiklabels ihre Ausgaben zurückverdienen können, um dann wieder in vielversprechende neue Talente und deren Entwicklung zu investieren.
Das kontinuierliche Investieren in neue Talente ist ein relativ riskantes Unternehmen, da nur ein kleiner Teil der Künstler auch kommerziell erfolgreich ist. Eine Faustregel im Musikbusiness lautet:
- 5% feiern als Hits Verkaufserfolge
- 15% sind kostendeckend
- 80% können die Kosten nicht hereinspielen
Die Repertoire-Entwicklung in Österreich Der größte Umsatzanteil entfällt auf Pop und Rock, vorwiegend von internationalen Künstlern. 2009 schafften es aber auch 22 österreichische Alben und acht Singles in die Top 100 der offiziellen österreichischen Verkaufscharts „Austria Top 40“.

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