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Je nach Alter und Niveau der Schüler vermittelt ein Musiklehrer notwendige künstlerische Fertigkeiten und führt in die Musiktheorie, evtl. auch in die Musikgeschichte ein, leitet aber auch zu kreativem Umgang mit Musik an.
Musiklehrer arbeiten entweder in der allgemeinen Musikerziehung oder bilden für Gesang oder ein bestimmtes Instrument aus. Sie unterrichten an höherbildenden Schulen, an Musikschulen, in der Erwachsenenbildung, an Musikhochschulen oder als Privatlehrer. Der Musiklehrer gestaltet seinen Unterricht nach den Vorgaben des Lehrplans oder nach den spezifischen Anforderungen der Auszubildenden und bereitet die Unterrichtseinheiten entsprechend vor. Die Art des Unterrichts richtet sich v.a. nach Alter und Ausbildungsstand der Schüler. So werden Kleinkinder in der Regel spielerisch an das Musizieren herangeführt, wohingegen an den Hochschulen auch die wissenschaftlichen Aspekte der Musikgeschichte und der Musiktheorie einen wichtigen Teil der Ausbildung darstellen. Voraussetzung für die Arbeit als Musiklehrer sind musikalisches Talent, eine fundierte musikalische Ausbildung (Universität) sowie pädagogische und didaktische Kenntnisse und Fähigkeiten.
Peter Planyavsky, o. Univ.-Prof. für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien: „Als Professor an der Musikuniversität unterrichtet man Menschen, die schon fast erwachsen sind, fast! Das Schöne ist, dass man bei den letzten Entwicklungssprüngen dabei ist. Nicht nur musikalisch, sondern auch von der Persönlichkeit her ... Und wenn man sich über ein Musikstück wirklich einig ist, dann ist das ein sehr schönes gemeinsames Erlebnis.“
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