Maske  


Egal, ob „Rokoko-Make-up“, Fleischwunden oder Langhaarperücken: der Maskenbildner macht’s möglich. International wird diese Profession üblicherweise in die Spezialbereiche Hairdresser, Make-up-Artist und „Spezialeffekt-Spezialist“ unterteilt. Auf Grund der kleineren Filmbudgets, erledigt die Arbeit oft nur ein einzelner Maskenbildner (evt. plus Assistent). Das bedeutet: schminken, frisieren, Perücken knüpfen, Bärte historisch frisieren, Wunden, Kratzer, Narben, „blaue“ Augen etc. auftragen.

Klarerweise verlangt die Maske ein hohes Maß an Know-how, historischem Wissen und vor allem Kreativität. Dreharbeiten sind gerade für die Bereiche der Maske mühsam, da oft auch in Nachtarbeit, an Wochenenden, an Feiertagen oder frühmorgens gearbeitet werden muss. Da Schauspieler häufig stundenlang geschminkt werden müssen, ist der Maskenbildner meist der erste am „Set“. Die Arbeit an der Maske ist daher nicht nur eine hoch kreative und anspruchsvolle Tätigkeit, sondern auch im physischen Sinn fordernd.

„Wenn jemand viel Freude an Kreativität, Handwerk und an ständig neuen Aufgabenstellungen und Herausforderungen hat und gerne im Team arbeitet, zählt dieser Beruf zu den schönsten und befriedigensten. Aber: ohne Fleiß kein Preis.“
Daniela Skala, Maskenbildnerin („Kabale und Liebe“, „Crook“)