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Der Managing Director ist für den Erfolg eines Unternehmens verantwortlich und gibt die strategische Richtung vor, in die die gesamte Führungsmannschaft und Belegschaft des Unternehmens arbeitet.
Wie er dabei vorgeht, welche Prioritäten er in seinem Aufgabenbereich setzt, ist von der Persönlichkeit und dem Unternehmen abhängig. Was zählt, ist einzig das Ergebnis. Ein Managing Director der österreichischen Tochterfirma eines internationalen Musikkonzerns setzt die Strategien und Ziele des Konzerns in Österreich um. Er entscheidet, welche heimischen Acts produziert und veröffentlicht werden, entwickelt Verkaufskonzepte für die aus dem Ausland bezogenen Produkte und stellt die Finanzierung und entsprechende Realisierung der Konzepte sicher. In letzter Instanz ist er Ansprechpartner der Künstler, der Medienpartner und der großen Kunden (z.B. Handelsketten) bei der Verhandlung von Konditionen. Er kümmert sich weiters um rechtliche Belange, die die Geschäftstätigkeit des Unternehmens betreffen. Darüber hinaus vertritt er die österreichische Tochter gegenüber dem Mutterkonzern und berichtet über deren Tätigkeit und wirtschaftlichen Erfolg. In den meisten Fällen vertritt der Managing Director sein Unternehmen auch in der Öffentlichkeit.
Statement Hannes Eder, General Manager Universal Music Austria: „Die Funktion des Geschäftsführers einer music company beinhaltet alles, womit auch Manager in anderen Branchen konfrontiert sind. Es geht um Mitarbeiterführung, Ressourcenmanagement, strategische Planung und letztendlich auch um möglichst hohe Umsätze und Profitabilität. Der große Unterschied liegt daher im Produkt: es geht um Musik, um künstlerisches Schaffen von kreativen Menschen. Wir erzeugen und handeln nicht mit Schrauben oder Heftklammern, sondern mit Emotion! Und genau das macht meinen Job so spannend. Man entdeckt Talente, baut sie auf, investiert und weiß erst nach einem längeren Zeitraum, ob man den richtigen Riecher gehabt hat. Es gibt dabei nicht den „richtigen“ Weg – der ist jedes Mal aufs Neue zu finden, und jeder einzelne Musikkonsument gibt dann sein Urteil ab, entscheidet somit über Erfolg oder Misserfolg. Es gibt dabei wunderschöne Momente, den Beginn einer Musikerkarriere begleiten und unterstützen zu können. Und es gibt auch das Gegenteil: die breite Palette menschlicher Emotion – auch hinter den Kulissen. Auch das macht den Reiz der Branche aus, it’s a people’s business.“
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