Low-Budget-Filme  


Dokumentarfilme können in der Regel mit geringerem Budget hergestellt werden. Bei Dokumentarfilmen stehen die Chancen, auch als „Anfänger“ einen Produzenten und damit Zugang zu einer Bezahlung für die Arbeitsleistung zu finden, wesentlich besser als beim ungleich teureren Spielfilm.  

Außerdem besteht die Möglichkeit, auch als Einzelperson einen Antrag zur Förderung bei der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes einzureichen. Dazu wird auch eine Arbeitsprobe, vergleichbar mit einem Trailer, verlangt. Darauf sollte man sich nur einlassen, wenn man die technischen Möglichkeiten hat, dass das Bild nicht immer verwackelt ist und der Ton einwandfrei zu verstehen ist, sonst nützt einem auch die beste Idee nichts. Ist das Material jedoch gut und die Idee dahinter interessant, gibt es gerade im Dokumentarfilmbereich engagierte und kreative Produzenten, die dem Nachwuchs gerne eine Chance geben. Die weitere Entstehung des Films folgt den zuvor beschriebenen Schritten, normalerweise ist die Recherchephase länger und aufwändiger als bei einem Spielfilm, und es gibt kein so detailliertes Drehbuch, weil man klarerweise oft gar nicht voraussehen kann, was am Drehort genau passieren wird. Die meisten Dokumentationen werden heute schon auf allen möglichen Videoformaten wie HD oder auch DV gedreht und werden zumeist vor dem Kinostart auf 35mm-Film umkopiert, eine kostspielige Angelegenheit. Einige Kinos können bereits digitale Formate abspielen. Auch Spielfilme kann man mit wenig Geld produzieren.

Der Ablauf von der Grundidee zum fertigen Film ist dem zuvor beschriebenen Weg prinzipiell sehr ähnlich, mit dem großen Unterschied, dass das mangelnde Budget sich meist auf die technischen und handwerklichen Vorraussetzungen, die Qualität der Schauspieler, der Schauplätze und auch auf das Durchhaltevermögen aller Beteiligten (womöglich auch auf die Qualität des Endprodukts) negativ auswirkt. Es werden aber immer wieder Spielfilme mit einem geringen Budget in Österreich gedreht, die auch vereinzelt den Weg in auf „Nachwuchsfilme“ spezialisierte Kinos wie dem Schikaneder in Wien finden, wenn sie auch fast ausnahmslos keinen Verleih finden. Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen gibt es Beispiele, die belegen, dass man mit viel Talent, Einsatz und Engagement auch mit No-Budget-Filmen internationalen Erfolg haben kann und sogar den Durchbruch in Hollywood schaffen kann.

Die Billigproduktion „El Mariachi“ von Robert Rodriguez´ („Sin City“) war von der Story und der filmischen Auflösung her so überzeugend, dass ihm danach viele Türen in Hollywood offen standen. Ähnliches gilt für Christopher Nolan („Batman Begins“), der seinen ersten Film „Following“ über einen längeren Zeitraum mit Freunden am Wochenende gedreht und mit einer außergewöhnlichen Idee, die er in ein gutes Drehbuch umsetzte, Aufsehen erregt hatte. Demgegenüber steht natürlich eine große Anzahl von Filmen, die mit gutem Grund außer den unmittelbar Beteiligten niemand gesehen hat. Wer ernsthaft in der Filmbranche Fuß fassen will, geht idealerweise einen der bewährten Ausbildungswege und versucht, z.B. an der Filmakademie in Wien aufgenommen zu werden.
  

Vom Dreh zur Post-Produktion

Die Produktionsfirma engagiert zunächst die notwendige Crew und die Darsteller. Ist die gesamte technische und kreative Crew vollständig, kann der Film gedreht werden.  

Wichtige Fachbegriffe

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Kulturelle, gesellschaftliche und psychologische Aspekte der Musik

Musik gibt es, seit es Menschen gibt, sie ist seit jeher Bestandteil des Menschseins.
Rhythmus, Harmonie und Melodie lösen Emotionen aus und können uns Menschen in
ihren Bann ziehen. Musik berührt Geist und Seele,sie wühlt uns auf und beruhigt uns.