Kinostartförderung  


Bei österreichischen Filmen, die es im Kino ohnehin schwer haben, kann der Verleiher des Films bei den großen Förderinstitutionen (z.B. Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien) um eine finanzielle Starthilfe ansuchen, die in den allermeisten Fällen auch gewährt wird.  

Der Grund: Wie schon beschrieben, ist der Kinostart enorm kostenintensiv und von einer kleineren Firma (die meisten österreichischen Filme werden von wenigen kleinen bis mittelgroßen Verleihfirmen vertrieben) kaum zu bewältigen. Auch europäische Filme haben die Chance auf Kinostartförderung – die EU versucht, das europäische Filmschaffen gegenüber dem amerikanischen zu stärken. Das Programm MEDIA der EU fördert den Verleih durch finanzielle Unterstützungen, wobei das Hauptaugenmerk auf einer Kinoveröffentlichung außerhalb des jeweiligen Ursprungslandes liegt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Filme in möglichst vielen europäischen Ländern gezeigt werden können.  

Kamera, Schnitt

So konservativ wie die Erzählweise sind in der Regel auch Kamera- und Montagearbeit.  

Erzählweise  

Der „klassische“ Spielfilm hollywoodscher Prägung hat eine streng reglementierte Erzählweise, die sich über die Jahrzehnte bewährt hat und bis heute in Drehbuchseminaren gelehrt wird.   

Genres

Die großen und bedeutenden Genres des Films haben sich mehr oder weniger unverändert seit der Erfindung des Films erhalten: Gangsterfilm, Western, Actionfilm, Komödie, Melodrama, Musical, Horrorfilm, Abenteuerfilm – und natürlich diverse Mischformen und Varianten.