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Die großen und bedeutenden Genres des Films haben sich mehr oder weniger unverändert seit der Erfindung des Films erhalten: Gangsterfilm, Western, Actionfilm, Komödie, Melodrama, Musical, Horrorfilm, Abenteuerfilm – und natürlich diverse Mischformen und Varianten.
Diese Genres waren und sind deshalb so erfolgreich, weil sie im Wesentlichen nach immer denselben Grundmustern funktionieren, entlang derer sich die Zuschauer orientieren und auf einen Film erst so richtig einlassen können. Genregesetze sind hartnäckig. Jeder Versuch, sie zu sprengen, ist schwierig und muss sich im Laufe des Films gut begründen lassen. Man könnte es auch so ausdrücken: Um die Genreregeln brechen zu können, muss man sie aus dem ff beherrschen. Die Mehrheit der (kommerziellen) Filmemacher beherrscht sie wohl, umgeht sie aber eher ungern und selten. Der negative Effekt: Filme, vor allem aus Hollywood, unterliegen einer gewissen Formelhaftigkeit. Man kann sich relativ leicht ausmalen, wie ein Film ausgeht, wenn man die Grundmuster kennt.
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