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Filmkritiker sind Menschen, die in Tages- und Wochenzeitungen, im Fernsehen, im Radio, in Magazinen, im Internet, in Programmzeitschriften etc. über Kinofilme berichten. Die Aufgabe des Filmkritikers ist es, nicht nur die wesentlichen Informationen über einen Film (Handlung, Schauspieler, Regie etc.) an das Publikum weiterzugeben – sondern den gesehenen Film auch zu bewerten. Wie subjektiv oder wertfrei diese Kritik sein kann und soll, wird unterschiedlich gesehen.
Nachdem im Regelfall bereits das Kinostartwochenende über den Erfolg eines Filmes entscheidet, kommt dem Filmjournalisten eine sehr verantwortungsvolle Rolle zu.
Der Beruf verlangt neben schreiberischem Können, eine ausgeprägte Leidenschaft für das Medium Film, Hintergrundwissen um die Filmgeschichte und Filmtheorie und die Kenntnis wichtiger Werke der Filmhistorie. Um Filmkritiken schreiben zu können, müssen Aspekte wie die Handlung und Dramaturgie, die Schauspielerleistung, Schauplätze und Ausstattung (Mis-en-scene) Kamera, Tonsprache, Musik, Schnitt und anderes beachtet werden. Als übliche Bewertungskriterien gelten: Regie, Darsteller, Unterhaltungswert, Dramaturgie, Schlüssigkeit und Filmästhetik.
Eine spezifische Ausbildung für Filmjournalisten gibt es nicht; der Studienzweig „Filmwissenschaften“ am Institut für Theater, Film und Medienwissenschaft bietet gegenwärtig die geeignetste Grundlage für die Tätigkeit eines Filmkritikers; allgemeine Ausbildungen zum Journalismus finden sich an der Universität, Studienrichtung Publizistik oder im Fachhochschulbereich (z.B. FH Joanneum, Fachrichtung Journalismus und Medien). Geisteswissenschaftliche Studien – von der Soziologie, Psychologie bis zur Kunstgeschichte – beschäftigen sich am Rande auch mit jenen Aspekten, die bei der Beurteilung filmästhetischer Kriterien hilfreich sein können.
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