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Der Film ist 110 Jahre alt und gilt als die einflussreichste Kunstform des 20. Jahrhunderts. Die digitale Revolution wird vieles verändern, sowohl bei der Arbeit am Film als auch bei der Auswertung.
In vielen Ländern, sehr engagiert in den USA, werkt man heftig an der Umsetzung von Ideen zur digitalen Projektion, die neben vielen anderen Vorteilen die Kosten für die Filmkopien, die heutzutage hergestellt werden, einsparen helfen soll. Aber abgesehen von technischen Neuerungen, die den Film seit seiner „Geburt“ begleiten (vom Stummfilm zum Tonfilm, vom Schwarz-Weiß-Film zum Farbfilm, die Einführung von Cinemascope und ähnlichen Breitwand-Formaten, der massive Einsatz von Video und Computereffekten) und ungeachtet aller künstlerischen „Erneuerungen“ (Autorenfilm, Nouvelle Vague, New Hollywood) ist dies ein erstaunlich konservatives Medium, vor allem, wenn man den Spielfilm betrachtet, jene Filmgattung also, die die überwiegende Mehrheit der Kinobesucher (und DVD-Konsumenten) interessiert.
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