Festivals


Bei der Verwertung von Filmen spielen Filmfestivals eine entscheidende Rolle. Insbesondere im Arthouse-Bereich (aber keinesfalls nur dort, wie sich etwa in Cannes zeigt, wo die amerikanischen Majors gerne ihre neueste Ware präsentieren, zuletzt z. B. „Robin Hood“ oder „Wall Street 2“) dienen Festivals als willkommenes Sprungbrett in die nachfolgende kommerzielle Auswertung.

Vor allem die großen und prestigeträchtigen Festivals (wie Cannes, Berlin, Toronto, Venedig, Telluride oder Sundance) nützen der internationalen Wahrnehmung von Filmen und damit ihrer Verwertung. Als Faustregel gilt: Je größer ein Festival ist, desto höher die Zahl jener Branchenvertreter, auf die es ankommt: Weltvertriebe, Verleiher, Einkäufer und nicht zuletzt die Medienleute, die Kritiker und sonstigen Berichterstatter.

Besondere Bedeutung haben dabei Festivals mit einem angeschlossenen Filmmarkt: vorrangig zu nennen sind hier der Marché du film von Cannes und der European Film Market in Berlin; Toronto verfügt über einen hoch aktiven Schattenmarkt. Andere attraktive Marktplätze sind etwa der American Film Market in Los Angeles oder der Filmmarkt von Hong Kong.

An der Korrelation zwischen der Präsentation im Rahmen der herausragenden Festivals und dem Markt besteht kein Zweifel. Filme, die einen internationalen Verleiher finden, tun dies zum überwiegenden Teil durch eine und dank einer vorangehenden Festivalkarriere.

Viele Autorenfilmer, die heute auch kommerziell äußerst erfolgreich arbeiten, sind durch Filmfestivals groß geworden und werden gerne eingeladen, ihre neuesten Filme zu zeigen. Zu den bekanntesten Namen zählen Wong Kar-wai, Lars von Trier, Aki Kaurismäki, Mike Leigh, Olivier Assayas, Takeshi Kitano, Ang Lee, um nur einige zu nennen, aber auch Österreicher wie Michael Haneke und Ulrich Seidl. Viele amerikanische Regisseure, die mit „unabhängigen“ Filmen begonnen und mit kleinen Budgets außerhalb der großen Industrie gearbeitet haben, schafften über ihre Festivalerfolge den Sprung nach Hollywood: dazu gehören Steven Soderbergh, Gus Van Sant, Quentin
Tarantino oder auch Martin Scorsese.
   

 Sicherheit und Legalität bei digitaler Musik und Filmen

Gefahren beim Up- und Download
In Filesharing-Netzwerken tauschen Nutzer Unmengen an Daten, insbesondere illegale Daten. Als Nutzer ist man daher durch Viren, Trojaner und andere Schadprogramme gefährdet.   

Kamera, Schnitt

So konservativ wie die Erzählweise sind in der Regel auch Kamera- und Montagearbeit.  

Erzählweise  

Der „klassische“ Spielfilm hollywoodscher Prägung hat eine streng reglementierte Erzählweise, die sich über die Jahrzehnte bewährt hat und bis heute in Drehbuchseminaren gelehrt wird.