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Heute, mehr als 100 Jahre nach Beginn des österreichischen Kinozeitalters (1896), hat das Kino trotz der Konkurrenz durch TV, Internet, DVD, Spielkonsolen etc. seinen Reiz nicht verloren. Derzeit gibt es in Österreich 173 Kinos mit 557 Sälen und 103.000 Sitzplätzen, im Schnitt wurden in den letzten Jahren 15 – 20 Millionen Kinobesucher jährlich verzeichnet.
Das Betreiben eines Kinos bedeutet große Flexibilität sowie Aufmerksamkeit bezüglich neuer Entwicklungen und Trends des Publikumsgeschmacks. Um ein Kino betreiben zu dürfen, bedarf es einer staatlichen Konzession. Für die Erteilung von Kinokonzessionen ist meist die jeweilige Kulturabteilung der Landesregierungen zuständig, im Regelfall ist für den Betrieb eines Kinos für den Unternehmer kein Befähigungsnachweis notwendig.
Neben dem Konzessionär arbeiten in einem Kinobetrieb meist ein Geschäftsführer (der für finanzielle und organisatorische Aufgaben zuständig ist), ein Filmvorführer (der die Projektoren bedient), ein Betriebsleiter (der den Spielbetrieb des Kinos beaufsichtigt) sowie Kassierer und Billeteure (die den Verkauf und die Kontrolle der Kinokarten übernehmen). Wesentlich für den Beruf ist, dass der Kinobetreiber sowohl eine Vereinbarung mit dem Filmverleiher hat, wofür dieser ein Aufführungsentgelt = Filmleihmiete erhält, als auch mit der AKM, die die Filmmusikrechte wahrnimmt.
„Kino ist der Ort, an dem man viel über die Leidenschaft der Menschen erfährt, vorausgesetzt, dass man sich durch die Ereignisse auf der Leinwand nicht ablenken lässt.“ Danny Kaye, Schauspieler („Der Hofnarr“, „Hans Christian Andersen“, „White Christmas“)
"Man geht nicht bloß ins Kino, um sich Filme anzusehen, man geht vielmehr ins Kino, um mit 200 Menschen zu lachen und zu weinen." John Naisbitt, amerikanischer Zukunftsforscher („Megatrends“)
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