Ausbildungswege


Hier finden Sie nützliche Informationen zu den verschiedenen Ausbildungswegen im Musikbusiness sowie Linkempfehlungen zu den Ausbildungsstätten.

Komponisten, Textautoren
Sänger, Musiker, Bands, Orchester
Musikproduzent, Tonstudios
Artist & Repertoire
Managing Director einer Plattenfirma
Musikverleger
Musiklehrer
Tonträgerhändler
Musikredakteur, Musikjournalist
Betreiber von Online-Shops
Musikredakteur, Musikjournalist
Interessensvertretung
CD- und DVD-Presswerk

Komponisten, Textautoren

Um einen Song zu schreiben oder den Text dazu zu machen, muss kein bestimmter Ausbildungsweg nachgewiesen werden. Hier zählt das Ergebnis und wie dieses beim Publikum ankommt. Für bestimmte Musikrichtungen und für bestimmte Berufsbilder in diesem Bereich sind
aber dennoch eine fundierte musiktheoretische und praktische Ausbildung notwendig oder zumindest äußerst hilfreich.

Komposition und Musiktheorie kann man an Musikhochschulen in den Studienzweigen „Komposition und Musiktheorie“ sowie im Rahmen der Studienversuche „Elektroakustische Komposition“, „Medienkomposition“ und „Angewandte Musik“ erlernen.

Aus- und Weiterbildungsstätten für Musikberufe in Österreich unter der Kulturplattform des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur





Sänger, Musiker, Bands, Orchester

Instrumentalfächer sowie Gesang und Stimmbildung werden sowohl an Musikschulen als auch an Musikhochschulen unterrichtet, wobei unterschiedlichste Fächer (z.B. Oper, Musical, Kirchenmusik, Jazz, etc.) abgedeckt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote, u.a. in den Bereichen der unverbindlichen Übungen an Pflichtschulen, des Privatunterrichts und der Erwachsenenbildung. Viele Ausbildungsangebote, einschließlich der Musikhochschulen, richten sich auch an talentierte Kinder und Jugendliche.

Aus- und Weiterbildungsstätten für Musikberufe und Tanz in Österreich unter der Kulturplattform des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur



Musikproduzent, Tonstudios

Ausbildungsmöglichkeiten für Tontechniker bieten v.a. Fachschulen und berufsbildende höhere Schulen im Bereich Elektrotechnik und Elektronik. Weiterbildungsmaßnahmen
werden zum Teil betriebsintern angeboten, große Bedeutung kommt darüber hinaus Kursen und Schulungen für Postgraduierte der technischen Universitäten sowie Veranstaltungen der Ingenieursvereinigungen zu. Darüber hinaus sind insbesondere Fachmessen sowie Fachzeitschriften von Bedeutung.

Audio und Media Training (u.a. Audio Engineer Program) am SAE Technology
Institute Wien:



Artist & Repertoire


Für A&R-Manager gibt es keinen geregelten Bildungsweg. Eine profunde Kenntnis der Musikszene, überdurchschnittliches Interesse an Musik und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind aber Voraussetzungen. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse werden in der Regel durch eine einschlägige schulische oder universitäre Ausbildung erworben. Erfahrung in der Musikszene und ein Gespür für Trends erwirbt man durch die Arbeit in der Branche und durch eine starke Affinität zur Musik.

Managing Director einer Plattenfirma

Es gibt keinen vorgegebenen Ausbildungsweg, der zur Leitung eines Unternehmens befähigt. Was ein Managing Director braucht? Ausgezeichnete Branchenkenntnisse und Kontakte, betriebswirtschaftliches Verständnis, unternehmerische Vision, strategisches Denken, die Fähigkeit, Menschen zu führen und zu motivieren, Entscheidungsfähigkeit und sicherlich eine Menge mehr.

Wie man Managing Director wird? Die Eigentümer des Unternehmens sind überzeugt, dass man es kann. Und das muss man wohl unter Beweis gestellt haben.

Musikverleger

Der Beruf des Musikverlegers ist ein so genanntes „freies Gewerbe“ und setzt keine bestimmte Ausbildung voraus. Weiterbildungsmöglichkeiten werden aber unter anderem von der Donau Universität Krems und von ebam/Business Akademie für Medien, Event und Kultur angeboten.

  • Donau -Universität Krems, Musikmanagement, MA
  • ebam (Business Akademie für Medien, Event und Kultur) Lehrgang für Musikmanager:
  • Ausbildung allgemein: Schulführer



Musiklehrer

Eine Ausbildung zum Musiklehrer (Musikpädagogen, Instrumentalpädagogen, Gesangspädagogen) erhält man an den Kunst-Universitäten.

Eine Liste der Aus- und Weiterbildungsstätten für Musiklehrer in Österreich unter Kulturplattform des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur



Tonträgerhändler

Für eine Laufbahn im Tonträgerhandel ist, wie in jedem Einzelhandelsunternehmen, in den meisten Fällen eine kaufmännische Ausbildung erforderlich, je nach Aufgabengebiet und Ebene in Form einer Lehrlingsausbildung zum Einzelhandelskaufmann, einer Handelsakademie oder einer betriebswirtschaftlichen Fachhochschul- oder Universitätsausbildung.


Als Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im universitären Bereich stehen die einschlägigen wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen Betriebswirtschaft, Angewandte und Internationale Betriebswirtschaft sowie Wirtschaftswissenschaften und Internationale Wirtschaftswissenschaften sowie diverse spezialisierte Ausbildungslehrgänge im Bereich Werbung, Marketing, Verkauf u.ä. offen.

Verschiedenste Kurse, Seminare und Lehrgänge in diesem Bereich werden außerdem von so gut wie allen großen Berufs- und Erwachsenenbildungsinstituten angeboten. Die fachliche Qualifikation im Bereich der Musikwirtschaft erwirbt man sich in der Regel durch Berufserfahrung in der Branche, durch innerbetriebliche Weiterbildung sowie durch konsequentes Lesen von Fachmagazinen.

Voraussetzung für kompetenten Journalismus ist die Kenntnis des jeweiligen Fachbereiches. Dies gilt auch für Musikjournalismus. Eine musiktheoretische Ausbildung oder Kenntnis der Musikbranche aus früheren Arbeitsverhältnissen ist notwendig. Dazu kommt die Technik der Medienarbeit, die in unterschiedlichsten Lehrgängen, Studien und berufsbegleitenden Ausbildungen, v.a. aber auch durch Praxis in Redaktionen erworben werden kann. Einschlägige Ausbildungsprogramme gibt es u.a. an den Universitäten Wien, Salzburg, Klagenfurt, an der Donau-Universität Krems, an der FH Joanneum Graz, am Kuratorium für Journalistenausbildung Salzburg, am Wifi, etc.

Musikredakteur, Musikjournalist

Voraussetzung für kompetenten Journalismus ist die Kenntnis des jeweiligen Fachbereiches. Dies gilt auch für Musikjournalismus. Eine musiktheoretische Ausbildung oder Kenntnis der Musikbranche aus früheren Arbeitsverhältnissen ist notwendig. Dazu kommt die Technik der Medienarbeit, die in unterschiedlichsten Lehrgängen, Studien und berufsbegleitenden Ausbildungen, v.a. aber auch durch Praxis in Redaktionen erworben werden kann. Einschlägige Ausbildungsprogramme gibt es u.a. an den Universitäten Wien, Salzburg, Klagenfurt, an der Donau-Universität Krems, an der FH Joanneum Graz, am Kuratorium für Journalistenausbildung Salzburg, am Wifi, etc.



Betreiber von Online-Shops

Aus- und Weiterbildung im Bereich e-Commerce erhält man in Österreich u.a. in berufsbildenden Institutionen wie WIFI und bfi. Es werden aber auch einschlägige Online-
Kurse zu diesem Thema angeboten.

WIFI Österreich:
www.wifi.at

Berufsförderungsinstitut Österreich:
www.bfi.at

Die notwendigen Kenntnisse im Bereich der Musikgeschichte und des Musikmarktes können durch die Arbeit in der Branche oder durch eine musiktheoretische Ausbildung erworben werden.

Kulturplattform des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
www.kulturleben.at

Ausbildung allgemein: Schulführer
www.bmukk.gv.at

Interessensvertretung

Auch für Interessensvertreter gibt es keine geregelten Ausbildungsweg. Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Lobbying/Public Affairs werden im Rahmen der Lehrgänge für Öffentlichkeitsarbeit angeboten. Eine juristische Ausbildung ist zweifelsohne von Vorteil.


CD- und DVD-Presswerk

Je nach Beruf ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Ausbildung. Ein Techniker, wie oben beschrieben, benötigt einen HTL- oder Fachschulabschluss oder mehrjährige einschlägige Berufspraxis. Kenntnisse im Bereich Elektronik, Pneumatik, Sensorik und Hydraulik sowie Begeisterung für genaues Arbeiten sind Voraussetzung in diesem Beruf. Im Bereich „Customer Service“ benötigt man eine abgeschlossene profunde Ausbildung (HAK, HBLA, Exportlehrgang, Tourismus-Kolleg) oder ein BWL- bzw. Sprachstudium. Von Vorteil ist berufliche Erfahrung in einem kundenorientierten Umfeld. Exzellente Englischkenntnisse sowie sehr gute Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache sind erforderlich. Hohe Kunden- und Dienstleistungsorientierung, soziale Kompetenz, die Fähigkeit zu strukturiertem und lösungsorientiertem Handeln sowie Organisationstalent und große Genauigkeit in der Arbeitsweise runden das Berufsbild ab. Darüber hinaus sollte man Lernbereitschaft und Interesse an neuen Technologien mitbringen.